Wir sind Ihr unabhängiger Bauvergleicher

  • Unabhängige, kostenlose Beratung zu Ihrem Traumhausanbieter
  • Zertifizierte Anbieter von Architekten-, Massiv- und Fertighäusern im Vergleich
  • Flexible telefonische Beratung durch unsere Experten

Massivhäuser

Das Massivhaus hat Tradition – auch daher ist für viele Menschen der Traum vom Eigenheim immer noch mit den Merkmalen eines „Massivhauses“ verknüpft. Abendliche kreative Planungen mit dem Architekten, um das Traumhaus nach den persönlichen Vorstellungen individuell zu entwerfen - ein Maurer, der solide „Stein auf Stein“ umsetzt. Doch was zeichnet ein „Massivhaus“ aus?

Ein Massivhaus kann anhand von vier Merkmalen charakterisiert werden:

  1. Das verwendete Material - Stein oder Beton
  2. Die Individualisierungsmöglichkeiten - Frei planbar
  3. Schallisolierung – Höherer Schallschutz
  4. Die Konstruktionsart – Außen- und Innenwände zumeist tragend

Die meist verwendeten Materialien in der „Massivbauweise“ sind Stein oder Beton. Holz wird insbesondere für den Dachstuhl verwendet. So werden bei Massivhäusern die Außenwände im Wesentlichen aus Mauerwerk oder (Stahl-) Beton gefertigt und die Decken typischerweise aus Stahl-, Leicht oder Porenbeton gegossen.

Massivhäuser werden zum Großteil auf der Baustelle erstellt, die Baumaterialien werden also auf die Baustelle geliefert und vor Ort verbaut, z.B. das Mauerwerk „Stein auf Stein“ gemauert. Aber natürlich gibt es auch hier Fertigelemente, die zur Baustelle geliefert werden, so z.B. einzelne Deckenelemente, Balkone oder die Treppe.

Die Konstruktion unterscheidet sich ebenfalls von Fertighäusern oder anderen Bauformen, wie z.B. dem Fachwerkhaus. So haben die Innenwände bei einem Massivhaus teilweise auch eine tragende Rolle und sind daher aus Stein gemauert, nichttragende Wände sind z.B. in Trockenbauweise errichtet.

Ist ein Massivhaus individuell nach den Wünschen eines Bauherrn gefertigt, so spricht man gemeinhin von einem „Architekten- Haus“, auch wenn dieser Begriff irreführend ist – natürlich sind auch andere Fertig- und Massivhäuser von Architekten geplant, jedoch mit weniger Individualisierungsmöglichkeiten für den Bauherrn.

Inzwischen gibt es auch diverse Anbieter, die Massivhäuser auch schlüsselfertig anbieten. Diese Form des Bauens verknüpft die Vorteile eines vorkonfigurierten Fertighauses und die eines Massivhauses. Somit hat der Bauherr nur einen Vertragspartner (Bauträger / Generalunternehmer).

Die Vorteile von Massivhäusern im Überblick

Grundsätzlich besteht der Vorteil des Massivhauses in den vielen Möglichkeiten zur Individualisierung. Werfen wir einen detaillierteren Blick auf die Vorzüge.

Vorteile der Massivbauweise

  • Individualisierung: Dem kreativen Planer sind durch das Bauen nach Kundenwunsch (theoretisch) keine Grenzen gesetzt. Bauen in Hanglage? Bauen mit Erkern und Mansarden? Besonders hohe Räume oder ausgefallene Fensterformen? Je nach Geldbeutel kein Problem in der „Stein auf Stein“ Bauweise. Doch Vorsicht – jede Besonderheit kostet Geld. Darüber hinaus bieten auch Fertighaushersteller inzwischen viele Möglichkeiten zur Veränderung an. Schließlich muss bedacht werden, dass die Abstimmung der Technik (z.B. Heizungs-Kapazität auf die Raumgröße) für jedes einmalig geplante und gebaute Haus individuell geschehen muss. Oftmals kann ein Fertighaushersteller hier auf diverse Erfahrungen aus dutzenden Fertigstellungen zurückgreifen.
  • Wärmespeicherung: Gemeinhin wird den Massivhäusern durch die vorhandene Masse eine bessere Fähigkeit zur Wärmespeicherung im Winter zugesprochen, wohingegen sie sich im Sommer nicht so schnell aufheizen.
  • Schallschutz: Durch die größere Masse der Außenfassade reduziert den innen wahrnehmbaren Schall von außen. Auch der Schallschutz innen (z.B. Trittschall) ist vergleichsweise gut, ebenso der Brandschutz - was natürlich nicht heißt, dass Fertighäuser brandgefährdeter sind.
  • Tragfähigkeit der Wände: Die soliden Steinwände haben oftmals eine höhere Tragfähigkeit, diese kommt zum Beispiel beim Aufhängen von schweren Küchenschränken „zum Tragen“.
  • Nutzungsdauer / Wiederverkaufswert: Für Massivhäuser wird eine längere Nutzungsdauer angenommen: so geht man bei Massivhäusern von ca. 100 Jahren aus, im Vergleich hierzu liegt diese Nutzungsdauer bei Fertighäusern – je nach Ausführung bei ca. 60-90 Jahren. Dies spiegelt sich auch in einem geringeren Wertverlust der Massivhäuser über die Jahre und somit einem höherem Wiederverkaufswert wieder, auch wenn dieser von vielen Faktoren (Zinsniveau, Lage, Zustand, Ausstattung etc.) abhängt.

Fazit

Jeder Bauherr ist anders – so auch seine Vorstellungen vom Traumhaus. Insbesondere ein Massivhaus bietet mehr Raum für Kreativität und eine materialbedingte Solidität. Dies geht einher mit längerer Bauzeit und evtl. höheren Kosten. Lassen Sie sich von uns beraten – wir zeigen Ihnen gerne den Weg zu Ihrem Traumhaus.