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Fertighäuser mit zunehmender Beliebtheit

Immer mehr Bauherren vertrauen auf die Fertigbauweise. Laut dem Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) war im Jahr 2014 fast jedes sechste in Deutschland errichtete Ein- oder Zweifamilienhaus in (Holz-) Fertigbauweise errichtet, insgesamt ca. 16.000 Häuser. Hierfür gibt es diverse Gründe. Zum einen ist die früher oft diskutierte „Billigbauweise“ längst Geschichte – das Segment von Premium- Fertighäusern, z.B. der Hersteller Baufritz, Huf oder DaVinci wächst kontinuierlich weiter. Zum anderen führt insbesondere der Fokus auf Nachhaltigkeit bei den Herstellern zu steigender Begeisterung der Bauherren. So setzen sich bei den meisten Fertighausherstellern Energiesparhäuser als Standard durch, die meisten haben sogar Passivhäuser im Angebot. Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen sind bei fast allen als Zusatzoptionen erhältlich.

Doch was genau ist ein (Holz-)Fertighaus eigentlich?

Ein Fertighaus zeichnet sich durch vier Merkmale aus:

  1. Die Verwendung von Holz oder sogenannten „Elementtafeln“ aus Holz.
  2. Die Vorfertigung der Konstruktion, die auf der Baustelle zusammengefügt wird.
  3. Die häufig eine durch die Raumelemente vorgegebene Architektur, die je nach gewählter Ausbaustufe - auch schlüsselfertig - aus einer Hand geliefert wird.
  4. Die Hersteller bieten in den Musterhausparks oftmals repräsentative Musterhäuser an, so dass der Bauherr schon vorab einen Eindruck von seinem zukünftigen Heim gewinnen kann.

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Ein Blick ins Detail lohnt sich.

Die verwendeten Materialien im Fertighausbau haben sich kontinuierlich weiterentwickelt; häufig bildet heute jedoch nach wie vor Holz das Grundmaterial in der „Holzrahmenbauweise“. Vereinfacht gesagt, das Holz bildet die Stützelemente wie in den von früher bekannten „Fachwerkhäusern“. Das muss kein Nachteil sein – so ist Holz sehr viel atmungsaktiver als Stein und erlaubt somit ein ausgeglichenes Raumklima. Aber nicht nur das Raumklima wird positiv beeinflusst: so erfüllt das nachwachsende Holz die zunehmenden Anforderungen an „Nachhaltiges Bauen“. Heute wird Holz vielfach ergänzt durch Leichtbeton oder andere herstellerindividuelle Hightech-Gemische, die bei nur geringer Tiefe eine angemessene Dämmung (Wärme und Schall) erlauben.

Desweiteren werden die Elemente zentral produziert und teilweise schon die Fenster, Türen und Elektroinstallationen hinzugefügt. Diese werden auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt. Die industrielle Vorfertigung der Bauelemente ist ein unschlagbarer (Kosten-) Vorteil der Fertighäuser. Außerdem führt diese Vorfertigung zu einer sehr kurzen Errichtungszeit, die selten eine Woche überschreitet. Daher ist der Bauherr auch saisonal flexibel – eine lange Trockenzeit in warmen Außentemperaturen wird nicht benötigt.

Die vergebene Architektur ergibt sich durch einige Normbauteile der Fertighäuser oder auch – als zentrales Element der Hauskonstruktion – die Position der Treppe bei mehrstöckigen Häusern. Die Gestaltung wird hierdurch nur theoretisch eingeschränkt – manche Hersteller haben mehr als 30.000 Grundrisse zur Hand. Ein weiterer Vorteil sind die klar definierten Ausbaustufen, so kann der Bauherr den Grad der Eigenleistung nach seinen (handwerklichen) Fähigkeiten, seinen Finanzen und seiner verfügbaren Zeit nach individuellem Wunsch auswählen. Von der alleinigen Errichtung der Außenwände mit selbst vorgenommener Innengestaltung, bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe sind viele Graduierungen denkbar.

edicasa Hintergrundwissen:

In Deutschland wird mehr als 1/3 der Fertighäuser „Belagsfertig“ aufgestellt, ein weiteres Drittel „Schlüsselfertig“. Letzteres scheint den Bauherren besonders gut zu gefallen: Der Anteil der schlüsselfertigen nimmt kontinuierlich zu in den letzten Jahren.

Quelle: http://www.interconnectionconsulting.com/industry/31

Schließlich bieten die mehr als 50 Musterhausparks in Deutschland eine reichhaltige Auswahl an Musterhäusern. Hier kann sich der Bauherr schon vorab ein sehr gutes Bild von der Ausstattung und der Qualität der Häuser machen. Auch die verschiedenen Ausstattungen und Ausstattungsvarianten lassen sich oftmals vor Ort direkt besichtigen. Der Käufer kann sich darauf verlassen, dass die Technik optimal auf das Haus abgestimmt ist: die Heizung hat die passende Kapazität, Smart-Home verbindet schon die elektronischen Komponenten und die Sanitäranlagen kommen aus einer Serie. Somit gibt es während und nach der Errichtung weniger Abstimmungsbedarf, da schon viele Ausstattungsmerkmale und Ausführungen diskutiert und festgelegt wurden – ein unschlagbarerer Vorteil gegenüber dem individuell geplanten Massivhaus, welches maximal am Computer simuliert wird.

Die Vorteile eines Fertighauses im Überblick:

  • Holzbauweise: Die Holzkonstruktion ist „atmungsaktiv“ und ermöglicht ein ausgeglichenes Raumklima.
  • Kosten: Die Standardisierung in der Produktion der Bauelemente führt zu vergleichsweise geringen Kosten.
  • Zeit: Der Zusammenbau auf der Baustelle ist innerhalb kürzester Zeit erledigt, größtenteils auch saisonunabhängig.
  • Einfachheit: Der Bauherr hat zumeist nur einen Ansprechpartner und spart die Koordination verschiedener Gewerke.
  • Besichtigung: Ein Fertighaus kann vorab in diversen Musterhausparks besichtigt werden; hier kann sich der Bauherr schon einen ersten Eindruck von der Qualität verschaffen.
  • Passgenauigkeit: Die Erfahrung im Bau des Hauses führt zu einer optimalen Konfiguration der Technik des Fertighauses.
  • Eigenleistung: Es gibt Fertighäuser in unterschiedlichen Ausbaustufen; der Eigenanteil kann je nach Können (und Finanzen) angepasst werden.

Fazit:

Es gibt keine pauschale Antwort, welche Bauweise grundsätzlich einer anderen überlegen ist. Jeder Bauherr muss individuell nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten entscheiden, was am besten zu ihm passt. Unsere Bauexperten sind Ihnen hierbei sehr gerne behilflich.

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